Wie fühlst du dich als Mutter von zwei Kindern, welche auf dem Schulhof Prada zur Schule gehen?
Sehr gut – unser Entscheid stimmt für uns alle nach wie vor. Die Kinder gehen jeden Tag mit Freude zur Schule. Das bekannte „Tief“ vor den Ferien ist kaum mehr spürbar. Am schönsten finde ich, dass sie jeden Tag ausgeglichen, fröhlich und voller Geschichten nach Hause kommen.
Wie hat dieser nicht ganz alltägliche Entscheid euer Familienleben beeinflusst?
Der Unterschied ist enorm. Unser Sohn kommt heute entspannt und zufrieden nach Hause. Früher war er oft emotional erschöpft und konnte kaum essen oder spielen. Jetzt bleibt Raum für Begegnungen und Freizeit – das tut uns allen gut.
Auch der Schulweg hat sich positiv verändert. Früher fühlte er sich im Bus oft ausgeschlossen, weil er als Einziger weiterfahren musste. Heute fahren wir beide Kinder einfach gemeinsam in die andere Richtung – nach Saas. Der Aufwand lohnt sich jeden Tag.
Was begeistert dich besonders am Schulkonzept vom Schulhof Prada?
Mehrere Dinge: das Mehrklassensystem, die enge Verbindung mit dem Bauernhof und der individuelle Umgang mit Hausaufgaben – sie werden nur gegeben, wenn sie wirklich Sinn machen. Diese Kombination fördert die Kinder ganzheitlich und stärkt ihr Selbstvertrauen.
Wie organisiert ihr den Schulweg? Lässt sich der Aufwand für die grössere Distanz aus deiner Sicht rechtfertigen?
Ja, absolut. Mein Mann bringt die Kinder morgens und holt sie mittags ab, ich übernehme den Nachmittag. Natürlich wäre eine Fahrgemeinschaft schön, doch die Distanz war für uns nie ein Hindernis. Der Mehrwert, den die Kinder hier erfahren, ist es wert.
Wie erlebst du den sozialen Aspekt in der sehr altersdurchmischten Klassengemeinschaft?
So, wie es im echten Leben ist: Alle können voneinander lernen. Die Grossen übernehmen Verantwortung, die Kleinen dürfen aufschauen – und umgekehrt. Unterschiede werden wahrgenommen, aber nicht bewertet. Statt Konkurrenz gibt es Miteinander. Das finde ich wunderbar.
Was sticht für dich als Vorteil des Mehrklassenunterrichtes heraus?
Den sozialen Lerneffekt. Das Zusammenarbeiten von Kindern unterschiedlichen Alters entspricht dem, was sie auch im späteren Leben erwartet. Es fördert Rücksicht, Teamgeist und Selbstbewusstsein – Werte, die weit über das Schulische hinausgehen.
Das Schulprogramm wird täglich ergänzt mit vielen alternativen und individuellen Möglichkeiten für jedes Kind. Wovon erzählen deine Kinder gerne und was freut sie besonders?
Ich frage sie nie einfach: „Wie war die Schule?“, sondern: „Erzähl mir etwas Schönes – und etwas weniger Schönes.“
Und meistens gibt’s dann nur Schönes. Sie erzählen von den Pausen, den Spielen, den Projekttagen oder dem Garten. Im Frühling und Sommer reden sie viel über das Pflanzen und Ernten, im Herbst und Winter über die Tiere – Pferde, Ziegen oder Katzenbabys. Ein Highlight ist der Dienstag, an dem ein Kind beim Kochen helfen darf. Sie dürfen selbst etwas zubereiten – und sind mächtig stolz. Auch Waldtage sind beliebt, vor allem, wenn sie etwas mit ihren eigenen Händen herstellen dürfen, etwa Harzsalbe, Butter oder Frischkäse. Kurz gesagt: Es gibt kaum etwas, was sie nicht begeistert.
Welche Erfahrung machen deine Kinder mit dem Wechsel von Schulsequenzen, welche drinnen durchgeführt werden und mehr praktischen Sequenzen, welche draussen stattfinden?
Sie lieben es, draussen zu lernen. Der Wechsel zurück ins Schulzimmer ist manchmal weniger beliebt, aber sie merken gar nicht, wie viel sie draussen tatsächlich lernen. Bewegung, frische Luft und Natur tun einfach gut – und fördern das Lernen nachhaltig. Selbst bei Regen oder Schnee wird nicht geklagt – es gibt ja kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung.
Wird für dich das Erreichen der Lernziele vom Lehrplan 21 im Angebot vom Schulhof Prada qualitativ gut abgedeckt?
Ja, absolut. Wir waren erstaunt, wie schnell und motiviert unser Sohn lesen gelernt hat – obwohl Buchstaben anfangs gar nicht sein Interesse waren. Das zeigt, wie individuell und liebevoll hier gearbeitet wird.
Wie siehst du einem später anstehenden Übertritt in weiterführende/öffentliche Schulsysteme entgegen?
Ganz gelassen. Wir haben keine Bedenken. Unsere Kinder sind selbstbewusst und gut vorbereitet, sodass wir überzeugt sind, dass sie sich beim Wechsel in der vorderen Hälfte ihrer neuen Klassen wiederfinden werden. Der Schulhof Prada bietet ein äusserst effizientes und qualitativ hochwertiges Lehrsystem, das individuell auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes eingeht und sie optimal auf den weiteren Bildungsweg vorbereitet.
Was denkst du, könnten eure Kinder vom Schulhof Prada mit ins Leben nehmen, was über das rein Schulische hinausgeht?
Einen prall gefüllten Lebensrucksack – voller Erfahrungen, Werten und Selbstvertrauen. Dinge, die sie ihr Leben lang begleiten werden.
Welche Möglichkeiten siehst du, um den Kontakt zu Kindern in eurem eigenen Umfeld aufrecht zu erhalten oder zu pflegen?
Über ihre Sportvereine und Freizeitaktivitäten. Da wir etwas ausserhalb wohnen, war es uns schon immer wichtig, aktiv Kontakte zu pflegen. Das gelingt gut – wir sind eine offene Familie und geniessen Begegnungen.
Eine alternative Schule wird von Gemeinde und Kanton finanziell nicht unterstützt. Als Eltern bedeutet dies eine grosse Mehrbelastung, welche irgendwie aufgefangen werden muss. Hast du einen Rat an interessierte Eltern, wie diese Hürde genommen werden kann?
Wir dürfen dankbar sein, dass wir im Elternhaus meines Mannes wohnen und durch Mieteinnahmen keine Wohnkosten haben. Meine Arbeit deckt die Schulkosten. Eltern, die sich ebenfalls für den Schulhof Prada interessieren, sollten sich nicht abschrecken lassen – es gibt Stiftungen, die unterstützen. Langfristig wünsche ich mir ein Bildungssystem mit Bildungs-gutscheinen. So könnten Eltern frei entscheiden, welche Schule am besten zu ihrem Kind passt. Der Schulhof Prada bietet ein faires Preismodell, das sich an den jeweiligen steuerlichen Gegebenheiten orientiert. Zudem gewährt die Schule einen grosszügigen Geschwisterrabatt. Damit bleibt der Schulbesuch auch für Familien aus dem unteren Mittelstand gut realisierbar – wenn man es möchte.
Wenn es unser Kindergarten-Angebot damals schon gegeben hätte, wäre es für euch eine Option gewesen, bereits mit dem Kindergarten auf dem Schulhof Prada zu starten?
Oh ja, ohne zu zögern! Der Schulhof Prada bietet so viel mehr als ein herkömmlicher Kindergarten. Die Kinder sind draussen, entdecken, gestalten, erleben – das kann kein Klassenzimmer ersetzen.
Zum Abschluss, welche Ratschläge würdest du einer anderen Familie geben, welche ganz am Anfang steht und sich für den Schulhof Prada interessiert?
Vertraut auf euer Bauchgefühl. Wenn ihr spürt, dass euer Kind mehr Raum braucht – zum Wachsen, Entdecken und Sein – dann schaut euch den Schulhof Prada an. Unsere Kinder blühen dort auf, und wir als Eltern dürfen zusehen, wie Lernen zu etwas Natürlich-Schönem wird. Der Schulhof Prada ist nicht einfach eine Schule – er ist ein Ort, an dem Kinder wachsen dürfen. Mit Kopf, Herz und Hand.